Abenteuer
Das Leben ist eigentlich das größte ein Abenteuer für einen Menschen. Für Kinder ist das Leben immer ein Abenteuer. Meist sind es dann die Erwachsenen, die den natürlichen Abenteuerdrang und die Lust auf Abenteuer zerstören. Gute Eltern fördern aber immer die Abenteuerlust ihrer Kinder und versuchen, äußere Bedingungen, die das untergraben zu unterbinden oder zu minimieren.
Abenteuer stecken auch in Büchern
Abenteuer müssen nicht immer real erlebt werden. Auch das Lesen eines spannenden Buches, das Hören einer Geschichte kann ein wunderbares Abenteuer sein. Kinder, deren Abenteuerlust nicht behindert wird, sind auch später eher bereit, sich auf Abenteuer einzulassen bzw. suchen bewusst das Abenteuer, das Neue, das Kreative.
Denn auch im Erwachsenenalter kann das Leben ein Abenteuer sein. Allerdings muss man sich auch darauf einlassen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, wird sein Leben wohl kaum als großartiges Abenteuer erleben. Für manch einen ist schon nach der Heirat zum Beispiel das Leben als Abenteuer passe. Männer werden träge, etwas dicker, fühlen sich vor dem Fernseher wohl. Sport wird zum visuellen Erleben am Bildschirm.
Neuer Schwung durch veränderte Situationen
Manchmal bringt erst ein Zwang, der von außen kommt, wieder etwas mehr Schwung und Neues ins Leben. Die Scheidung vielleicht, die der andere Partner unverhofft einreicht oder der Verlust des Arbeitsplatzes können so ein Anstoß sein. Manch einer entdeckt erst dann, wenn er äußerlich gezwungen ist, sein Leben völlig neu zu ordnen, welch ein wunderbares Abenteuer es sein kann. Nicht in jedem Falle ist die Sicherheit dann etwas Positives. Es gibt Menschen, die ihr ganzes Leben zum Abenteuer machen, bis ins hohe Alter. Eigentlich hat man erst dann richtig gelebt, wenn man am Ende auf ein Leben zurück blickt, in dem man seine Spuren hinterließ und nicht auf ausgetretenen Pfaden gewandelt ist.