DVD
DVD gilt als Abkürzung für den englischen Begriff Digital Versatile Disc. Übersetzt bedeutet dies, dass es sich bei einer DVD um eine digitale vielseitige Scheibe handelt.
Vereinfacht gesagt handelt es sich bei einer DVD um ein Speichermedium, welches man optisch nicht von einer handelsüblichen CD unterscheiden kann. Jedoch besitzt eine DVD eine deutlich höhere Speicherkapazität und wird in der Alltagssprache vorallem als Bezeichnung für einen Film verwendet. Zum Abspielen der Daten wird ein sogenannter DVD-Player benötigt.
Entwicklung und Geschichte der DVD
Die DVD gilt als eine sehr wichtige Erfindung, welche Mitte der 90er Jahre den Durchbruch schaffte. Seit längerer Zeit wurde bereits ein Speichermedium gesucht welches nicht wie die bis dahin übliche Videokasette (VCD) nur maximal 74 Minuten abspielen konnte und danach umgedreht bzw. gewechselt werden musste.
1995 gelang es dann der Unterhaltungsindustrie die Speicherkapazität einer normalen CD erheblich zu erhöhen und in Form einer DVD auf den Markt zu bringen.
Mittlerweile gilt die Blue ray Disc als Nachfolger der DVD, bei dieser gelang es durch einen violetten Laserstrahl noch höhere Datenmenge unterzubringen. Diese befindet sich seit 2008 auf dem Markt.
Die verschiedenen DVD Formate und deren Lebensdauer
Bei einer DVD unterscheidet man außerdem zwischen drei Verwendungszwecken, die sogenannten DVD Formate. Das DVD-Video ermöglicht die Wiedergabe von Bildern und Ton auf DVD-Video fähigen Abspielgeräten (DVD Player). Das DVD-Audio ermöglicht dagegen das abspielen von Standbildern sowie von hochwertigen Tonaufnahmen. Und letztlich gibt es das DVD Rom, welches allgemeine Daten (vorallem Computerdaten) lesen kann.
Eine DVD hat eine durchschnittliche Lebensdauer von 10 Jahren, was sich jedoch nicht auf die darauf enthaltenen Daten bezieht, sondern auf die Bauteile. (z.B. Zerstörung der Oberfläche durch Kratzer)